puh!

März 31, 2007

Offener Brief an die Ottakringer Brauerei

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Sehr geschätztes Ottakringer-Team

Einen Freund des Hauses, und das ist man ja wohl nach Jahren an gemeinsamen Abenden, so zu behandeln ist schlichtweg eine Frechheit. Was fällt der mir mit solchen Sätzen in’s morgendliche Postfach, stellen Sie sich vorerst zurecht die Frage. Gleich aber werden Sie mit mir fühlen und sich Tränen aus den Augen wischen:

Ihr Bier ist mir sympathisch. Von der Verpackung bis zum Inhalt wird anstandslos davon geschwärmt, wo immer ich auch danach gefragt werde. Nicht zu süß, nicht zu herb, schön hopfig, ein Trinkgenuss. Dem nicht genug lassen Sie sich hie und da wieder was einfallen, dann plopt’s wieder mal und so weiter und so fort. Sie sehen: Ich mag Sie.

Und jetzt das blanke Entsetzen: Als ich letztens einen Abend anlässlich eines Konzertes in Ihrer Brauerei verbrachte um Musik zu hören, Freunde zu treffen und Bier zu trinken, fällt mir Ihr Kessel in den Rücken! 3,20 € kostet ein 0,33 Liter Getränk Ihres Hauses, direkt aus dem Keller, noch nicht mal abgenabelt. Der Braumeister gibt den 5,etwas % noch die letzten Instruktionen, schon sind sie Meter weiter im Einsatz und sagen denen Gaunerei nach, die ihnen die ganze Welt versprochen haben.
Also kurz: Das Ottakringer Bier (klein) aus der Ottakringer Brauerei IN der Ottakringer Brauerei darf nicht 3,20 € kosten. Wie schaut das denn aus? Junge-Menschen-Abzocke! Ach ja, Ihr Argument mit dem gerechnet werden kann. „Es handelt sich dabei um einen externen Partner, der die Gastronomie bei Veranstaltungen übernommen hat. Wir haben keinen Einfluss auf deren Preise.“ Da machen Sie es sich aber zu leicht, meine Damen und Herren! Es ist Ihr Haus und damit Ihr Bier. Die Regeln stellen Sie auf. Ansonsten wirkt das 16er Blech bald zahmer als Heinecken. Wohl gemerkt: Gratis Bier hätte ich mir nie erwartet. Aber wieso schaffen es unabhängige Beisln, das Krügerl Bier für unter 3 Euro herzugeben? Der Glaube an unsere Freundschaft wackelt.

Mit der Bitte um die Korrektur dieses beeinträchtigten Kurses
Ihr, dem Bier treu ergebener
ppkk

März 29, 2007

Shoot First

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Eines hat uns die US und A voraus: die Gefängniszahlen werden sinken. Grund dafür ist ein neues Gesetz in einigen Bundesstaaten, das den Gebrauch der Schusswaffe erlaubt, wenn man bloß annehmen kann, dass Gewalt gegen einen verübt werden will oder damit ein Verbrechen verhindert werden kann. („Shoot-first“)

Mit dem herrschenden Bildungsstand im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der allgemeinen Gleichsetzung von Medien- und Alltags-Realität, wird der Griff zur Geldbörse in Kaufhäusern so manchen Knalleffekt provozieren. Die Fitness steigt definitiv, wenn man ganztägig mit erhobenen Händen durch die Gegend watschelt. Und das stünde den prominentesten Dicklingen der „westlichen“ Welt nicht schlecht, sagte er und (knall) ward dahin (Futterneid). Die Polizei sei auch besser mit Maschinengewehren ausgestattet, sollte sie wieder mal die Ghettos bereisen. Gewalt überall.
In Österreich würde das bedeuten: neues Einschalthoch für „Offen Gesagt“ oder den „Konfrontationen“. Elizabeth Spira die Schreckliche dreht Western und die Übertragungen vom FPÖ Parteitag dauern nur wenige Minuten. Dann liegt der Kameramann und seine Braut am Boden, wegen psychischer Gewaltandrohung durch landesweite Bloßstellungen. Überhaupt ist Gewalt ziemlich leicht zu entdecken. Und was spielt das eigene Leben dabei für eine Rolle, bringt uns jeder Windhauch doch der Vogelgrippe schlagartig näher. Der Mediator bekommt eine neue Aufgabe: Folgendes muss bei Sitzungen von streitenden Klienten unbedingt verhindert werden: A: „Hallo“ (knall) B (nach unten sinkend): „Oarsch“ (knall). Schnelles Geld? Für wahr nicht, ist doch ein Zeitsatz zu bezahlen. Auch nicht ungefährlich: der Arztbesuch. Ein aussterbender Beruf: der Trafikant.
Sich selbst schützt man am Besten mit einem Sprengsatz um den Hüften. Aber der WC Besuch wird dadurch umständlich, und nur kleine Portionen zu sich nehmen, nicht viel schwitzen … man selbst macht sich das Leben schwer (knall).

März 27, 2007

Verbraucher Gebraucht Abzugeben

Gespeichert unter: JOB- JUNGLE, ger, public life — ppkk @ 9:19

Das Ungeschick in so manchem Köpfchen auf dieser Konsumentenerde ist beizeiten schon Unglück zu nennen. Zumeist sind es aber pure Frechheiten, die den Käufer zur Ratsuche ans zuständige Ufer treiben. Alles hier ist streng vertraulich zu behandeln und entspricht so weit wie möglich ungeahnten Tatsachen:

Bürgschaften haben ihren Grund, wer sie vergisst, dem kann der Boden entzogen werden. 13k hat man einer Dame als Dank für ihre Bürgerei vermacht. Sie hat das stramm-stolze Stehen im Notariat schon längst vergessen und ringt nun um Tagesluft.

Ebenso die betagte Frau mit Mindestrente, die schon zu Monatsbeginn ihre Handtasche mit besagtem Geld an Übeltäter schlimmster Sorte abgeben musste. Hat dreist zu sein noch einen gewissen Charme, ist dies ganz und gar zu verurteilen. Ebenso ihr dümmlicher Neffe, der bringt sie nämlich in die Malaise. Schafft er es doch, der lieben Großmutter nachmittags weit über 3k auf die Handyrechnung zu zaubern, die sonst das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt wird. Hilfe ist unterwegs. Oma wir kommen!

Vorbildlich desorientiert will man bei mir auch einen Hund abmelden. Gleich darauf meldet sich ein Tschusch, der nicht telefonieren will. Wer jetzt die Bezeichnung „Tschusch“ für unsere ausländischen Mit-Bürger (sic! vgl. oben) als diskriminierend betrachtet, der hat sie nicht mehr alle, weil erstens damit hier alle über einen Kamm geschoren werden und ich der bin, der übrig bleibt, ich mich somit selbst diskriminiere und zweitens meine Liebste auch eine Freundin des Bieres, der Zwiebeln und der Blasmusik ist (Sie stimmt deeskalierend zu). Der nicht handyesk Strassen-tauglich fabulierende Auslands-Europäer (wenn das jetzt nicht lustig ist!) wird hier erwähnt, weil niemand so laut in ein Gerät schreit, wie österreichische Damen mittleren Alters mit einem Oktavierer im Rachen.

Die werden dann von Herren umgarnt, welche Monate, oft Jahre nach Erstkontakt und baldigem Verschwinden aus dem Arbeitsspeicher, durch herausragende Sorgfalt glänzen. Sie finden eine Nummer. Und ist man nicht mit dem mobil erreichbaren und damit allzeit verfügbaren Sozialkonglomerat aufgewachsen, verspürt man anscheinend das Bedürfnis dieser Leitung nachzugehen und das andere Ende zu beschnüffeln. Die Schnur, die man findet gibt man nicht mehr her. Und weil die Nummer ein Recht auf einen Besitzer hat, ruft dieser Herr an, nur um zu wissen wer dran ist. Nach höflicher Auskunft wird dankend aufgelegt.

Auflegen ist auch all jenen zu wünschen, die mit großem Eifer allen Warnungen zum Trotz, frohen Mutes und mit verklärten Augen auf die neue Welt blickend, tolle, tolle, tolle Angebote im Internet nützen. Hier wird das Unglück wieder zum Ungeschick, denn kann man sich der Warnungen gar nicht verwehren. Jedem gutwilligen Zeugen, Vertreter oder Voyeur wird rücksichtslos der Fuß in der Türe eingeklemmt, um schnell zurück im Internet sich über den Desktop ziehen zu lassen. Ein Trauerspiel. Geht doch damit auch eine Vertreterkultur zu Ende, die kleinen Kindern, hinter dem Rock ihrer Mutter hervor starrend, eine Wunderwelt eröffnete. Wildfremde, überaus nette Menschen, die in verblüffender Geschwindigkeit der Mutter einen Schrei und einen Seufzer entlockten. Zuerst der Dreck auf den Teppich („kreisch“), dann die wundersame Heilung („seufz“). Nicht immer restlos überzeugend, aber durchaus mit eindrucksvollem Auftritt.

Ganz anders der Piefke am anderen Ende der „Leitung“. Problem: „Ich bin deutscher Staatsbürger“ brüllt es generalstabsmäßig entgegen. Lösung: man ergreife vorsichtig und unbemerkt den Türknauf und „Rumms“ – schon wieder Sport betrieben. Mikrobewegungen nennt man das.

März 10, 2007

Gemüsehechsler für Solokünstler

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Messebesucher sind Genussspechte der einfachen Inszenierung. Nun besuchen viele Privatpersonen solche Sammelpunkte verschiedener Stände und Ständchens aus unterhaltungsökonomisch bedenklichen Gründen, aber dennoch mit dem Spaß am Flair. Weltausstellungsniveau der Vorstadtsinne.

Ganz sicher auch vor kurzem auf der „Call Center World 2007“ in Berlin. Funkmikro, Sitzmöbel, Sprachrobots. Im Rollsessel mit Headset wörtlich dauertorpediert durch die Ha(ö)llen gerollt, flaniert es sich einschlägig.
Am Überzeugendsten sind nach wie vor Messedauergäste wie Gemüsehechsler und Pfannenwunder. Dem Superkleber ist nicht zu trauen, etwaige Kräutermittel und deren Wirkung sind als ketzerisch zu verdammen.

 

Bei einer vor kurzem durchgeführten Befragung auf eben solchen Veranstaltungen wurde im statistischen Teil der Personaldaten der Interviewten nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen (die Interviewte eingeschlossen) gefragt. Über das Alter spricht man problemlos, der Verbleib und der Beruf, sowie Dauer des Besuchs wie Interesse an den Toiletten werden gerne als Informationen weitergegeben, doch ist bei dieser einen Frage, ein Zucken festzustellen, dass sich von den Knien über die Hüfte in die Hände vorarbeitet und das Gesicht mit einem eigenwilligen Lächeln synchronisiert, das mitteilt: „Wir sind zu zweit“ (Es fehlt das Kind.) „Wir sind zu dritt.“ (Das vierte ist schon durchgebrannt.) Alles über vier als Antwort legt eine differenzierte Auslegung für eben genanntes Zucken nahe. Doch am Unwohlsten fühlen sich bei dieser Frage Personen auf Messen mit nur einer Zahnbürste im Bad. Diese statistische Frage ist wie der Eintritt in die Garconniere der Solisten. Es scheint der Eindruck zu herrschen, in diesem Falle stimme etwas nicht: Allein zu sein riecht nach Versagen. Stimmt nicht, ihr lieben Zweibeiner! Arsch rein, Brust raus aus der Schleife verselbständigter Selbstreflexion, das Echo, das ihr der Welt zuschiebt entsteht in eurem Kopf. Don’t worry: Auch Personen mit Partner und/oder Familie masturbieren. Und Manche sind zu zweit viel einsamer als allein. Deshalb und trotzdem, an die Einsamsten der Daheimgebliebenen:

Call Center Agents unite! Ein Leben ohne Headset. Raus auf die Wiesen und ruft euch tierische Laute zu! Wälzt euch im Dreck, suhlt euch im wiedererstarkten Lebenssaft der Kollegen und macht Kinder, die die Welt nicht braucht. Call Center Ehen sind spontan und würdevoll. „Ich will“ ruft man am besten launisch, hier wird funktechnisch das Kusskonzert in jedes Ohr der Welt getragen. Ohne Wählscheibengeräte fällt man auch nicht mehr als Schwerarbeiter in’s Gewicht. Es lebe die Zunge das Ohr und die Lunge.

März 7, 2007

Formaldehyd

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Für Nebenjobs muss man sich oft mehr entblößen als für angemessene Rosinen. Ein Siemens Promotoren-Hunter findet’s dreist der Mühe wert, ein Mädchen nach bereits ertöntem Schweigen im wohligen Zusammensein von Arbeitssuchenden nochmals nach ihrem Alter zu befragen. Das Händeklatschen meinerseits hat ihm wohl den Spaß verdorben und so darf fürderhin das Lachen nur verschluckt, nicht verschickt werden. Eine Profilierungsveranstaltung als Bonus für das Siemenspersonal im Deckmantel des Eliterekruitings. „Promotoren zum elitären Flyer-austeilen gesucht“ Die Siemens-Akademie zahlt das Nagelset. Nicht jeder Passant wird bestückt. Qualität vor Quantität.

Gut furzen will gelernt sein. Gerald, Gerhard oder Günther – der Chief in Promotion – weiß die Spreu vom Weizen zu trennen und eröffnet mir forsch: „Erzähl von deinem Leben oder du kannst gehen.“, was mir etwas säuerlich aufstößt, ist seine Vorstellung vom Leben hoffentlich eine andere als meine. Deshalb biege ich geschwind das Heroische zum Banalen herunter und im allgemeinen Gähnen wird der Plan vollbracht, nach dem der Höflichkeit entsprechenden Verweilen bis zum letzten Namen alsbald möglich den Raum zu verlassen, nicht ohne allerlei obszöne Worte im Geiste auf einen jungen Aspiranten zu feuern, der Medusa-artig in allen Ärschen der Welt zu Hause ist und mir wünscht:“ Ich hoffe du findest einen Job.“ Diesen Geist in Hardware verpackt hat auch BenQ nicht austreiben können.
Thank god: I’m broke but I’m alive.

Ich schau mir lieber rosa Räder am wild begrünten Bahnsteig an.

Apropros Fortbewegung: Am meisten trifft die geplant populäre Kerosinsteuer die Daheimgebliebenen Politiker und Geschäftsleute. Für den Mitt-Zwanzig-Horizonterweiterer spielen die paar Euro doch keine Rolle und wenn Familien in den Urlaub düsen, schauen sie schadenfroh auf die Gutbetuchten, denn diesen wird das bisschen Mehr schon bald mit dem Ruin verbinden. Zu Hause bleiben oder Bahn fahren? Die privatisieren wir, und dann wird’s richtig gut. Es freut sich Hans-Peter Martin, das selbsterklärte Schreckgespenst mit frischem Make-up im Dunstkreis der Elite-Jäger, weil er es mit seiner mickrigen EU-Gage nicht mehr bis Österreich schaffen wird. Wir freuen uns mit ihm und verkünden einen totalen Flugstop. „Nicht IHR macht das Fliegen teurer, WIR zahlen gerne für die Umwelt drauf!“ Unsere schöne neue Umwelt, wo Viel-Besitzer sich auch betroffen fühlen und schleunigst ihre Flugzeit kürzen, wenn ungefähr die 40 € zusätzlich den Spaß verderben. Zur Unterstützung dieser Umwelt wird von überall her Beifall bekundet und schnurstracks der Flieger bedient, um am Stehplatz noch Kilometer zu machen und so seinen Beitrag zu leisten. Früher ist man ja auch zu Fuß gegangen und der nächste Ort war schon die Welt.

März 6, 2007

Marktforschung Gehörtest

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Auserkoren zur Entscheidungshilfe folgt auf die Einladung zum „Auditorium Musiktest 2007″ der dortige hochwohlgeborene Vorsatz zum rücksichtslosen Aufenthalt im stereotypen Niemandsland. Bewertet wird „Bekanntheit & Gefallen“ vierstufig, kein Mittelwert.

300 Musiktitel kommen kurz zu Ton und Wort ohne Rücksicht auf hifi aber der Frage nach dem eigenen Begehren, soll es häufiger im Radio sein oder seltener dem Äther quälen dachten sich ca. 30 der Sitzenden und „ah“ wie „oh“ bei Wiederkehr von Altbekannten in die Signale mischten sich dann auch oft Lachen über einst ernstgemeintes Liedergut, dass aber jetzt von älteren Gemütern mit einhelliger Beschämnis abgesagt wurde beispielsweise Popbarden wie Reinhard Fendrich so hoffe ich aus ganzem Herzen, dass es ihm wieder gut geht trotz Klimawandels.

Ein Entertainer bringt recht kurzweilig Schwung in’s triste Analysten-Leben, wir vom Volk beherrschen unser Wichtigstellen ja perfekt sobald uns die Wissenschaft auf die Finger schaut haben wir nicht nur einen Plan, sondern gar Alternativen bietet das Multiple Choice System mit skleroseartiger Unmöglichkeit der Revision fliegt der Stift übers Blatt, ein Kreuz ein zweites zeilenweise Daumen hoch oder nieder mit Erfolgsversprechen und gnadenlosem Aus und Vorbei für Austropop außer Supermax kann vom Gehörten beinahe niemand was nicht verwundert hört sich die Stimme vom hingegen allbekannten austro-deutsch Popdouble genauso ungern selber zu wie Ohrenrauschen einen auf den Nerven liegen kann oder soll dies womöglich anderes verfolgen als Entscheidungshilfe für Diskjockeys mit Geld-Berg-Bauern-Bildungsauftrag zum Wohle des Durchschnittswohlseins im Dauerrausch der Hochzeitsglocken von Patriot und Visions-Not kann hier befunden werden oder zumindest zweifelsfrei attestiert wird einhellig Ruhe.
Bald.

März 4, 2007

Tafel zweiter Ordnung

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Viel Spaß in Wien! Hier gibt’s Erinnerungskultur der Extraklasse. Wo sonst bringt man solche Tafeln an:
„In diesem Haus wohnte Ludwig van Beethoven 1817″

und gleich darunter:
„An dieser Stelle befand sich das Haus an dem die oben stehende Gedenktafel ursprünglich angebracht war“

Hier manifestiert sich das Bewahren im glanzvollsten Sinn für’s Wesentliche und ganz wunderbar geht es letztendlich um das Haus, das in der Landstrasser Hauptstrasse 26 durch einen, mit der typischen architektonischen Grazie der 60/70 Jahre ausgestatteten Neubau ersetzt wurde.
Viel mehr als das Treiben des Ludwig van in diesem Jahr rumort das Haus höchstpersönlich im Kopf. Einmal in das Archiv aufgenommen, kann nicht einmal das Verschwinden des Reliktes das Relikt verhindern.

Das Haus ist weg. Der berühmte Kurzzeitbewohner ebenso, und der wird auch nachträglich nicht ansatzweise so österreichisch wie die Christl Stürmer schon deutsch ist.

März 3, 2007

Um das Image von Listen zu heben:

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Liste 2: JUST FOR FUN – Börsenspiel

CoBa
Edeka
Magnum
Sixt

Helsinki
Istanbul
Kopenhagen
Prag

Pitney Bowes
CheckFree Corp.
J.B Hunt Tran
Telus Corp.

Milicon
Sepracor
Hemosol
Chubb

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