selbstkonterminierter überraschungseffekt. als liste gerne dargebracht. man stelle sich vor: von einem chinesischen fahrer zum flughafen transferiert – eine oder ähnlich lange stunde lang – im radio: weniger musik, mehr gerede. viele chinesische vokale und man selbst am einschlafen – feines rattern des fahrzeugs, stiller chauffeur, angenehme temperatur, die chinesische vorbeizischumgebung bereits bekannt, das auto eine automatik, sauber, slick, beinahe noch verpackt (was in china keine überraschung bereitet – hier bleibt verpackt, was nicht ausgepackt. kein auspacken weil vereinnahmen, sondern eingepackt weil verausgabt) – - in dieser tagtraumschüssel mit china-talk verfällt das ohr einem genussvollem überhören und das hirn tritt mit seitenhieben gegen die sinnhaftigkeit der assoziationen. – hier ein ausschnitt (radioprotokoll im halbschlaf):
Zieh an, oh Fantast-Blau
Was ist ein Tag ohne die Russen
Meine Sensen
haben schnüren verlangt
Saugruppengau
Sie geht tanzen und will nur reden
Ihr nicht! Ihr seid wahnvoll!
Sie ist ja Hoheit. Neger! Felsenfest!
Zonengang
Scheiße, es lebe das T-Shirt
Zugegeben, am ganzen Körper so Gereier
Denk in einen anderen!
Hund bei deinem Fuß
Kaulquappenphobie
Ja, fescher Bub
Du Schüttel!
Wucher!
Bei vier haben wir auf
Einkauf von Wohltaten
Du da Hai saufen.
Frauenarzt, oh ja